28.04.2019 11:40 Age: 25 days
Category: ALL, Jugend

Triller und Floethe

#fridaysforfuture


Immer dünner werdendes Eis in der Antarktis. Sich ausbreitende Wüsten. Steigende Temperaturen. Immer weniger werdende Gletscher. Das sind nur wenige der Folgen des Treibhauseffekts, der derzeit auf der Erde stattfindet. Der Klimawandel scheint unaufhaltsam zu sein und trotzdem scheint der Großteil der Erdbevölkerung nicht gewillt zu sein, etwas zu verändern. Jugendliche müssen jeden Freitag auf die Straße gehen, damit das Thema nicht als Fakenews verschwiegen wird und tatsächlich präsent bleibt. Unter dem #fridaysforfuture animieren Jugendliche Politiker und Politikerinnen etwas gegen den Treibhauseffekt zu tun, doch es scheint sich nicht viel zu bewegen.

Viele sehen die Demos als „Schulschwänzerei“ an. Andere finden es verantwortungsbewusst. Lustig ist, dass auch die Menschen, die es gut finden, selbst nicht viel gegen den Klimawandel unternehmen. Laut renommierten Wissenschaftlern bleiben uns rund elf Jahre, um die Welt zu retten. Leute wie Trump nennen es Fakenews und werden dabei unterstützt, weil es wirtschaftlichen Interessen dient. Dabei müsste eigentlich die ganze Menschheit an einem Strang ziehen, um das scheinbar Unvermeidliche aufzuhalten. Weil erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, wird die Menschheit merken, dass man Geld nicht essen kann – so lautet ein alter Spruch der Cree-Indianer.

Wie kann die Menschheit so ruhig bleiben? Wie kann es sein, dass wir so weitermachen wie bisher? Weshalb sollten Schüler und Schülerinnen wirklich in die Schule gehen, Bildung erhalten, wenn man nicht einmal weiß, ob das Leben in einem Jahrzehnt auf unserem Planeten noch lebenswert ist? Wie können Jugendliche erwachsener denken und handeln als Erwachsene selbst?

Die Idee an einem Freitag auf die Straße zu gehen, um die Politik aufzufordern etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, stammt ursprünglich aus Stockholm. Ein Mädchen namens Greta Thunberg stellte sich vor das Rathaus um etwas zu verändern: „Ich will nicht, dass ihr hoffnungsvoll seid. Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ich will, dass ihr handelt, als würde euer Haus brennen. Denn es brennt.“

Verantwortungsbewusste Grüße

Triller und Floethe