18.07.2017 09:24 Age: 65 days
Category: ALL, Jugend

Eine öffentliche Meinung


Darf man eine solche tatsächlich noch haben bzw. auch kommunizieren? Sind die Medien tatsächlich noch die vierte Gewalt einer Demokratie oder stets von beschneidenden Einflüssen der anderen drei geprägt? Diese Fragen beschäftigen uns, sowie wir diese Zeilen schreiben, da es uns abermalig passiert ist, dass uns von der Publizierung eines Artikels abgeraten wurde, weil selbiger für uns sowie auch für andere Probleme verursachen könnte. Dass wir keine Probleme für irgendjemanden verursachen möchten, dürfte selbstredend sein, doch ist dieser Abgesang an die öffentliche Meinungsfreiheit eine logische Konsequenz daraus. Was nun folgt, liebe Leserin, lieber Leser, ist eine Frage direkt an dich, und wir versprechen dir, die einzige Person, der du Rede und Antwort stehen musst, bist du selbst:
Würden hier, genau an dieser Stelle, unsere Zeilen ein fehlerhaftes Handeln deinerseits widerspiegeln, und wäre dies eine Aussage, die wir uns nicht an den Haaren herbeigezogen haben, wie würdest du handeln, wenn dir jegliche Macht zur Verfügung stünde? Würdest du verhindern, dass wir auch in Zukunft schreiben dürfen? Würdest du die ganze Zeitung verbieten lassen? Würdest du uns ausfindig machen, uns öffentlich an den Pranger stellen, unsere soziale Ächtung provozieren? Oder würdest du diese aussenstehende Betrachtung deiner Situation, deines Handelns als Möglichkeit zum Perspektivenwechsel sehen, darüber nachdenken, ob dein Tun tatsächlich sinnvoll war, es gegebenfalls sogar korrigieren, dich entschuldigen, wenn du eigenständig zur Entscheidung gelangst, dass du etwas falsch gemacht hast?

Meinungsfreie Grüße,

Triller & Floethe