17.07.2017 16:06 Age: 129 days
Category: ALL, Gemeinde

Das andere Ende der Leine ist oft das Problem


Vorweg: Nichts ist perfekt, auch das Ortsbild nicht. Muss ja auch nicht sein. Da ich als Verursacher (ich bin Hundehalter) und Betroffener (in meinen Obstwiesen tauchen immer wieder „Verlassenschaften“) auf – in den vergangenen Monaten vermehrt angesprochen und mir auch Fotobeweise übergeben wurden, so komme ich nicht umhin die Thematik „Müllfrevel-Hundekot-Pferdeäpfel“ zu behandeln.

Im Bereich der beiden Haiminger Einfahrten und auf den ersten paar hundert Metern Richtung Haimingerberg finden sich dauernd die Reste ausgiebiger mcdonalds-Einkäufe – Autofenster auf, alles raus! Müll finden wir an vielen anderen Stellen unseres Ortes: Plastik im Wald, Restmüll am Inn, Flaschen in Wiesen und auf öffentlichen Plätzen.

Dass Pferde ihre verdauten Stücke auf Straßen und Wegen hinterlassen, dass Hunde mitunter nicht dort gassi machen, wo es sich geziemt, liegt in der Natur der Sache. Den Tieren wollen wir eine Absolution erteilen, denen am anderen Ende der Leine oder auf dem Rücken der Reittiere nicht. Das mit den Hundekotsackerln ist auch so eine Sache. Viele gefüllten Sackerln landen nämlich nicht in den dafür vorgesehenen Kunststoffbehältern, sondern auf Straßen und Wiesen. Und da gibt es tatsächlich auch Erwachsene, die ihr großes Geschäft ganz unverblümt auf dem Weg zum Bahnhof oder auf dem Parkplatz bei der Einfahrt Haiming-Ost machen. Die Exkremente sind das kleinere Übel, als die „Hinternreinigungstücher“. Jeder einzelne ist aufgerufen ein wenig mehr Rücksicht zu nehmen, wir alle sind gefordert unser Ortsbild zu verbessern. Man darf die Verantwortung nicht immer auf die Allgemeinheit, auf die Gemeinde, abschieben!

Manfred Wegleiter


Bild: Manfred Wegleiter