28.04.2016 22:10 Age: 2 yrs
Category: ALL, Gemeinde

Was wollen wir?“



Die Gemeinderats-und Bürgermeister Wahl  ist  Vergangenheit, sechs Jahre Arbeit  vor uns. Nach den Wahlversprechungen ist die Frage angebracht, kann (muss) man in der Politik immer ehrlich sein oder darf man auch täuschen? Das ist mir eingefallen, nachdem in der Vorwahlzeit auch bei uns dem Wahlvolk viel Butter aufgestrichen wurde.

Nun liegt es an der Bevölkerung, die Stimme zu erheben, wenn Zusagen nicht eingehalten werden. Wie wirksam die Stimme der Wähler sein kann, hat sich ja im Umdenken  für die Ansiedlung der Firma Speck Handl  herausgestellt. Ob ein Betrieb mit einem Flächenverbrauch von 100.000 m² und 300 Arbeitsplätzen im Endausbau „ ein großer Fisch“ ist, wie unser Bürgermeister Josef Leitner behauptet, würde bedeuten: 333 m² für nur einen Arbeitsplatz! Diese Großzügigkeit kann sich selbst Haiming nicht mehr länger leisten.  Es wird Aufgabe der Jugend sein, von ihren gewählten  Jugendvertretern die Zusage für  Jugendzentren einzufordern und nicht wie in der Vergangenheit, die Jugend auf der Straße stehen zu lassen. Die großen Brocken der Raumordnung können nur gelöst werden, wenn die Bevölkerung, wie bereits mehrmals versprochen, zum Mitreden  eingeladen wird. Auch Themen, wie die bisherigen Ergebnisse zum geplanten „Innkraftwerk“ der TIWAG auf den besten heimischen landwirtschaftlichen Obstanbaugründen, gehören auf den Verhandlungstisch der Bevölkerung. Ist ein mit Innwasser gefülltes Schotterbecken ein Vorteil für die Haiminger/Innen oder für die großen Gewinne der TIWAG? Mit der  Bevölkerung reden und deren Interessen zu vertreten, ist Aufgabe und Verpflichtung!

Die Elschter